Publikationen

 

Für den tieferen Einblick stehen Ihnen folgende Veröffentlichungen zur Auswahl

In dem Beitrag soll eine Systematik vorgestellt

Die 4-Felder-Tafel als Orientierung im schematherapeutischen Behandlungsprozess

Krüger Matthias (2024)

In dem Beitrag soll eine Systematik vorgestellt  werden, die geeignet ist, gemeinsam mit PatientInnen Therapieziele zu entwickeln und im Sinne des projektierten therapeutischen Prozesses zu klären, „wo man steht und wohin man will“. Eingebettet ist dieses Vorgehen in ein Störungs- und Therapieverständnis der „3. Welle“-Ansätze der Verhaltenstherapie (ACT, DBT, achtsamkeitsbasierte Ansätze) mit einem besonderen Bezug zur schematherapeutisch orientierten Vorgehensweise und ihrem zentralen Therapieziel der „Stärkung des gesunden Erwachsenen“. Mit der hier erläuterten Systematik und Methode der „4-Felder-Tafel“ wird ein psychotherapeutisches Instrument präsentiert, das sich nicht primär an der Symptomreduktion orientiert, sondern am übergeordneten Therapieziel, PatientInnen auf ihrem Weg hin zu einem an ihren Werten orientierten Leben zu begleiten.

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Imaginative Family-Constellation - Description of the method and case study

Krüger Matthias (2019)

This article describes the method of the "imaginative family constellation". The Basic assumptions of, and rationale for this approach will bei explained, and illustrated through a case study of a woman treated using this approach as part of a schema therapy treatment plan.

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Hypnotherapeutische Aspekte in der Schematherapie

Krüger Matthias (2017)

Der Beitrag möchte die therapeutische Kraft des schematherapeutischen Vorgehens damit erklären, dass Schematherapie dem Patienten auf sehr wirkungsvolle Weise zu einem „Um- und Neulernen“ (Roth, 2016) von Verhalten – externem und internem – verhilft. Die Schematherapie ist dabei so erfolgreich – so die These des Beitrags –, weil sie gleichermaßen das explizit-deklarative Gedächtnis (über ihr plausibles Störungsmodell) als auch das implizite Gedächtnis (über ihre erlebnis- und emotionsaktivierenden Interventionen) anspricht und Änderungen über beide Kanäle impulsiert.

Auf diese Weise gelingt es der Schematherapie, das „an den Patienten zu bringen“, was im Sinne der Graweschen Allgemeinen Psychotherapie (Grawe, 1999; Caspar, 2010) wirksam ist. Dabei nutzt die Schematherapie hypnotherapeutische Therapieelemente im Sinne Milton Ericksons, ohne das explizit zu benennen. Das Anliegen dieses Beitrages ist, diese impliziten Elemente zu benennen und mit dem Schematherapiemodell in Beziehung zu setzen.

 

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Vergleich und Evaluation der Arbeit von fünf Tageskliniken für Psychiatrie und Psychotherapie

Krüger Matthias, Eva Randebrock, Stephan Mirisch, Steve Truöl, Thomas Vieweg (2016)

In einer multizentrischen Studie wurden fünf Psychiatrische Tageskliniken bezüglich Patientenvariablen, Teamvariablen und Outcomevariablen verglichen. In die Studie wurden alle Patienten mit ihrer ersten Behandlungsepisode im Zeitraum zwischen dem 01.01.2012 und dem 31.12.2012 einbezogen. Die Studie umfasste insgesamt 454 Patienten. Auf der Grundlage der empirtischen Ergebnisse werden Hypothesen formuliert, "welche Unterschiede in der psychiatrischen Tagesklinikbehandlung einen Unterschied machen".

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Affektivität und Therapieerfolg in der tagesklinischen Behandlung

Krüger Matthias (2015)

Der Erfolg der Behandlung in einer Psychiatrischen Tagesklinik aller PatientInnen, die im Zeitraum eines Jahres aufgenommen und länger als vier Wochen dort behandelt wurden, wird evaluiert; als unabhängige Variablen wurden das Geschlecht, das Alter, die Diagnose, die Motivation zur Behandlung, die Symptombelastung und die Affektivität zu Behandlungsbeginn gesetzt. Es wird dargestellt, welche Variablen den Behandlungserfolg prädizieren, was - bezüglich der Affektivität - die Überprüfung der “Broaden-and-build”-Theorie (Fredrickson, 2001) zulässt, wonach PatientInnen mit einem höheren Grad an positiver Affektivität einen größeren Behandlungserfolg vorweisen müssten.

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Die Verknüpfung von Schematherapie mit Modellen der Kommunikationspsychologie

Krüger Matthias (2014)

In dem Artikel wird ein methodisches Vorgehen vorgestellt, das das schematherapeutische Arbeiten mit den Modellen der Kommunikationspsychologie nach Schulz von Thun bereichert: Gemeinsam mit dem Patienten wird dessen “Moduslandkarte” (Roediger, 2011) in Form des “Inneren Teams” (Schulz von Thun, 2008) erstellt; in einem weiteren Schritt können die herausgearbeiteten und als solche benannten “Bewältigungsstile und -modi” jeweils in “Werte-Entwicklungs-Quadrate” - ebenfalls ein Modell aus der Kommunikationspsychologie Schulz von Thun - übersetzt werden. Der Gewinn der Kombination der beiden Ansätze liegt zum einen darin, dass dieses Vorgehen dem Therapeuten hilft, über die Visualisierung der angesprochenen Dynamiken “den Überblick” über den therapeutischen Prozess zu bekommen und zu behalten; zum anderen ermöglicht die Einführung der Werte-Quadrate dem Patienten einen “verständnisvolleren Blick” auf sich selbst, indem er sein dysfunktionales Copingverhalten als “die Übertreibung eines eigentlich guten Wertes” annehmen kann. Auf diese Weise kann er aus destruktiven Mustern der Selbstabwertung aussteigen.

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Die psychotherapeutische Orientierung psychiatrischer Tageskliniken und das Wartelisten-Phänomen

Bericht über eine empirische Studie an der Psychiatrischen Tagesklinik in Friedrichshafen

Krüger Matthias (2014)

In vielen Psychiatrischen Tageskliniken vollzog sich in den letzten zehn Jahren ein Wandel: Patienten mit affektiven, neurotischen, Belastungs- und somatoformen Störungen, Persönlichkeitsstörungen und Verhaltensstörungen (F3, F4 und F6 nach ICD-10) werden häufiger, solche mit einer Schizophrenie, schizotypen bzw. wahnhaften Störung (F2) seltener behandelt. Der Trend geht vom psychiatrisch orientierten zum psychotherapeutisch orientierten Behandeln. Als unerwünschte Nebenwirkung ergibt sich das Phänomen der Warteliste. In der Studie, über die hier berichtet wird, ist ein Jahr untersucht worden, wie viele Personen sich für eine Behandlung anmeldeten, wie lange sie auf einen Termin für ein Vorgespräch und bis zur Aufnahme warten mussten und wie viele in der Wartezeit absprangen. Daran anschließend werden Hypothesen zu den Auswirkungen der Wartezeit gestellt.

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Schematherapeutisches Arbeiten im “Chor-Projekt”

Krüger Matthias (2011)

Mit einem Chorprojekt lässt sich in einer psychiatrischen Tagesklinik eine Menge erreichen. Nicht nur den Patienten wird das ein oder andere bewusst, auch die therapeutischen Mitarbeiter lernen von- und miteinander. Ein Erfahrungsbericht von Matthias Krüger.

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Die “Arbeit am Selbstwert” als Therapieelement in der tagesklinischen Behandlung

Matthias Krüger & Natalia Erm (2009)

Im ersten Teil des vorliegenden Artikels wird beschrieben, wie eine neue Gruppe, die “Selbstwertgruppe”, in einen therapeutischen Wochenplan aufgenommen wird und wie sie in ihrer therapeutischen Wirksamkeit von den PatientInnen bewertet wird. Über eine Prä-Post-Messung des Selbstwerterlebens wurde überprüft, ob und in welchem Ausmaß die Gruppe tatsächlich Wirkung auf das Selbstwerterleben der PatientInnen hat. Aufgrund der Erfahrungen mit den ersten Anwendungszyklen dieser Gruppe, die in Anlehnung an das Konzept von Jacob und Potreck-Rose (2007) aufgebaut wurde, haben wir uns entschieden, die Gruppe um eine Einheit zu erweitern, in der der Aspekt des Selbstwerterlebens betont wird, der “unbedingt” - das heißt unabhängig von Leistungen, Eigenschaften und Handlungen - gesehen werden kann.
Anschließend wird anhand einer Fallskizze nachgezeichnet, wie versucht wird, die Therapieangebote zu vernetzen, um den Tagesklinikaufenthalt insgesamt zu einem starken Impuls für die PatientInnen werden zu lassen, für sich ein “neues Muster an Erlebens- und Handlungsweisen zu weben”.

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Dialektisch-Behaviorale Therapie in der Tagesklinik
Beschreibung und Evaluation

Krüger M., Grüner A., Sokolova-Igci K. (2009)

Seit dem Jahr 2001 werden in der Psychiatrischen Tagesklinik Friedrichshafen PatientInnen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung nach dem Behandlungsprogramm der Dialektisch-Behavioralen Therapie - adaptiert auf tagesklinische Bedingungen - behandelt. In einer Katamnesestudie wurden alle PatientInnen, die dieses DBT-Programm im Jahr 2007 durchlaufen haben, bezüglich der Symptomentwicklung und der subjektiven Wirkfaktoren nachuntersucht. Im vorliegenden Artikel werden die Grundzüge des Behandlungsprogramms und die Ergebnisse der Studie beschrieben.


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Die Psychiatrische Tagesklinik als spezifisches therapeutisches Setting
Oder: Tageskliniken auf Identitätssuche

Krüger M., Schmitz H.-J. (2008)

Der Artikel möchte einen Beitrag zur Frage des Selbstverständnisses tagesklinischer Behandlung leisten; er möchte die im Gang befindliche Diskussion durch die Einführung eines Modells anregen, das das, “was therapeutisch in der Tagesklinik geschieht” unter Umgehung schulen-, berufsgruppen- und psychiatrie-ideologischer Vorfestlegungen beschreibbar macht. Aus ihm werden Thesen zur tagesklinischen Behandlung abgeleitet.

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Die therapeutischen Gruppenangebote der Psychiatrischen Tagesklinik Friedrichshafen:
Die erlebte therapeutische Nützlichkeit aus Patientensicht

Krüger M., Schmidt-Michel P.-O. (2005)

Vom 15. Januar bis zum 28. Februar 2004 wurden alle Patienten, die innerhalb dieses Zeitraumes in der Tagesklinik behandelt wurden (N = 32), gebeten, die erlebte therapeutische Nützlichkeit der verschiedenen Gruppenangebote anhand mehrerer Skalen einzustufen. Bei den Ratings überraschte, dass die „kreativen“ Gruppenangebote (Kunsttherapie, Ausdrucksmalen, Musiktherapie) in ihren Effekten auf die Problemlösefähigkeiten und das Alltagsmanagement sehr hoch eingestuft wurden. Des Weiteren wurde die Nützlichkeit der Gruppen dann höher bewertet, wenn die PatientInnen ihre Teilnahme daran mehr intrinsisch als extrinsisch motiviert erlebten. Die Studie wird im Sinne einer qualitätssichernden Maßnahme als Anregung zur konzeptionellen Weiterentwicklung des therapeutischen Wochenplanes verstanden.

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Familienaufstellungen in der Psychiatrischen Tagesklinik

Krüger M., Schmidt-Michel P.-O. (2003)

In der Psychiatrischen Tagesklinik werden einmal im Monat für teilstationär und ambulant behandelte Patientinnen der Klinik Familienaufstellungen durchgeführt. In dem Beitrag wird die Debatte um den systemisch-phänomenologischen Ansatz nach Bert Hellinger skizziert und dargestellt, wie Familienaufstellungen als ein therapeutisches Instrument in das Konzept der Tagesklinikbehandlung integriert werden. Erste Evaluationsergebnisse werden vorgestellt.

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Die Kunst, bei Fallbesprechungen (un-)glücklich zu sein

Krüger M., Schmidt-Michel P.-O. (2002)

Zusammenfassung: Der Beitrag beleuchtet die Situation der Fallbesprechung in psychiatrischen Teams, die nach dem Bezugstherapeutensystem arbeiten aus systemtheoretischer Sicht. Es wird für eine klare Trennung der Funktionen „Informationen geben“, „Ideen generieren“ und „Entscheidungen treffen“ plädiert, da ein Vermischen dieser Anteile zur gegenseitigen Schwächung derselben führt.

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Das rahmengesteuerte Team -
Vom Versuch, gemeinsam verschieden zu sein - eine Teamkasuistik

Krüger M., Schmidt-Michel P.-O. (2001)

Zusammenfassung: In dem Beitrag soll die Entwicklung des Teams einer Psychiatrischen Tagesklinik dargestellt werden; dabei wird der Versuch beschrieben, Multiprofessionalität und „therapeutische Multikulturalität“ so zu organisieren, daß zum einen Klarheit bezüglich der Funktionen der Mitarbeiter entsteht, zum anderen deren Individualität (Arbeitsstil, psychotherapeutische Ausrichtung) Entfaltungsraum bekommt.

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Die Psychiatrische Tagesklinik in Friedrichshafen -
Konzeptbeschreibung und Evaluation

Krüger M., Schmidt-Michel P.-O. (1998)

Zusammenfassung: In Friedrichshafen wurde 1995 eine Psychiatrische Tagesklinik mit 20 Behandlungsplätzen eröffnet, bei deren Konzeption in mehrerer Hinsicht neue Wege gegangen wurden. Diese beziehen sich auf die innenarchitektonische Gestaltung, die Art der Vernetzung der Klinik in die bestehende psychiatrische Infrastruktur, die Leitungs- und Teamstruktur und die ”Behandlungskultur” der Klinik. Im ersten Teil dieses Beitrags wird die Konzeption der Klinik beschrieben; im zweiten werden die wichtigsten empirischen Daten der ersten 20 Monate Betrieb dargestellt.

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